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Cha-Cha-Cha (Musik und Tanz)
Musik & Tanz

Cha-Cha-Cha (Musik und Tanz): Woher kommt das?

Der Cha-Cha-Cha stammt aus Havanna, Kuba. Der Geiger Enrique Jorrín schuf ihn Anfang der 1950er-Jahre, indem er Tanzsaalmusik leichter tanzbar machte, und innerhalb weniger Jahre verbreitete er sich nach Mexiko, in die USA und nach Westeuropa.

Musik, die leichter zu tanzen ist

Jorrín, 1926 in Pinar del Río geboren, wuchs in Havanna auf und begann mit 12 Jahren Geige zu spielen. Er spielte in Charangas, kubanischen Tanzorchestern mit Flöte und Streichern, und schloss sich später der Orquesta América an. Bei ihren Tanzabenden bemerkte er, dass viele Menschen mit den stark synkopierten Rhythmen des Danzón-Mambo Mühe hatten, also schrieb er Melodien mit kräftiger Betonung auf dem ersten Schlag und so wenig Synkopen wie möglich. 1951 komponierte er in Havanna „La engañadora“.

Ein Name von den Füßen der Tänzer

Als die Orquesta América die neuen Stücke im Silver Star Club in Havanna spielte, improvisierten die Tänzer einen Dreierschritt, und der Name Cha-Cha-Cha soll das Geräusch ihrer Füße nachahmen, die über den Boden streiften. Im März 1953 nahm die Band „La engañadora“ auf, mit „Silver Star“ auf der Rückseite, dessen Refrain den Namen trug. Bis 1954 verkaufte sich die Single schätzungsweise 13.000 Mal, unerhört für ihr kubanisches Label. In Kuba stellte der Cha-Cha-Cha bald Mambo und Danzón in den Schatten, und das Fieber zog weiter nach Mexiko-Stadt.

Warum man Brasilien sagt

1955 waren Musik und Tanz in ganz Lateinamerika, den USA und Westeuropa beliebt, unterstützt durch Fernsehen und Langspielplatten. Heute ist der Cha-Cha einer der fünf lateinamerikanischen Tänze bei internationalen Tanzturnieren, sodass man seinen kubanischen Ursprung leicht vergisst. Doch der kubanische Musikwissenschaftler Olavo Alén nennt ihn eine Ableitung des Danzón, die dessen Aufbau und die Soloflöte beibehält.

Quellen: en.wikipedia.org › Cha cha chá (music) ↗ · en.wikipedia.org › Cha cha cha (dance) ↗ · en.wikipedia.org › La engañadora ↗ · en.wikipedia.org › Enrique Jorrín ↗ · rae.es ↗

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